1. Tips zum Kauf eines Hundes
2. F.C.I.-Standard Cocker-Spaniel
3. Welpentips - Willkommen in der Hundewelt

1. Tips zum Kauf eines Hundes

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich zum Kauf eines Hundes entschlossen !

Hier nun einige Tips, die Ihnen die schwierige Aufgabe erleichtern werden :

Wir gehen davon aus, daß Sie sich bereits für eine Rasse entschieden haben. Nehmen sie nun Kontakt mit dem zuständigen Rassehund - Zuchtverein auf. Anzeigen finden sie in der Regel in den einschlägigen Zeitschriften oder im Internet unter: http://www.vdh.de .Wenden Sie sich dabei nur an Züchter und Zuchtvereine, die dem VDH angehören. Der VDH ist der Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. und diesem Verband sind die seriösen Rassehund - Zuchtvereine angeschlossen. Der VDH gibt diesen sehr strenge Vorgaben, nach denen sie sich zu richten haben.

Fangen Sie lange vor dem geplanten Hundeerwerb mit der Suche nach einem geeigneten Züchter an. Nehmen Sie Kontakt mit mehreren Züchtern Ihrer Wunschrasse auf. Seriöse Züchter möchten die zukünftigen Besitzer ihrer Welpen gerne frühzeitig kennenlernen. Sie können auch oft schon bevor der Wurf da ist, die Elterntiere ( in erster Linie die Mutter ) und die Umgebung in der Ihr zukünftiger Hausgenosse aufgezogen wird, begutachten. Sollten Ihnen Züchter und/oder Umgebung nicht zusagen, kaufen Sie bei diesem Züchter keinen Hund. Ist der Wurf da, bestehen Sie immer darauf den kompletten Wurf und die Mutter anzusehen. Achten Sie auf Sauberkeit im Zwinger/Hunderaum und der Umgebung. Die Welpen sollten lebhaft, zutraulich und neugierig sein.

Kaufen Sie immer direkt beim Züchter und nicht auf Vermittlung von jemanden, der jemanden kennt und Ihnen einen Hund besorgen kann. Bedenken Sie, daß Ihr neuer Freund die nächsten 10 - 15 Jahre mit Ihnen verbringen soll, er ist der einzige Freund, den Sie kaufen können. Es wird ein einfacheres und besseres Zusammenleben geben, wenn Sie die Kinderstube Ihres Hundes kennen.

Wenn Sie den Züchter besuchen, stellen Sie soviel Fragen, wie Sie können, fragen Sie nach den Bedürfnissen, den Stärken und auch den Schwächen dieser Rasse. Wenn Ihnen der Züchter keine Auskünfte geben kann, wer dann ?

Den seriösen Züchtern liegt an der Zukunft ihrer Welpen. Wenn der von Ihnen ausgeguckte Züchter keine Zeit für Sie hat, um Ihre Fragen zu beantworten oder für mehrmaligen Besuch bei den Welpen, dann sollten Sie den Kauf dort überdenken, denn es ist gut möglich, daß er nur produziert und nicht züchtet.

Verlangen Sie vor der Übernahme des Welpen einen "Gebrauchsanleitung". In dieser sollte als Minimum eine genaue Futteranleitung enthalten sein. Die meisten Züchter geben aber auch noch einen genauen Impfplan, einen Entwurmungsplan und eine Pflegeanleitung mit. Die Ahnentafel und der Impfpass erhalten Sie dann bei der Abholung. Bei seriösen Züchtern werden die Welpen im Alter von ca. 8 Wochen grundimunisiert, d.h. es erfolgt eine Impfung gegen Staupe, Leptospirose, Hepatitis, und Parvovirose sowie gegen Zwingerhusten. Erst dann wird der Zuchtwart die Welpen tätowieren und den Wurf abnehmen. Frühest möglicher Abnahmetermin ist nach der vollendeten 8. Woche. Welpen, die später abgegeben werden, müssen in der 12. Woche noch einmal durch den Tierarzt des Züchters geimpft werden. Natürlich ist dieses nur ein grobes Impfschema und oft werden die Welpen auch schon in der 6.oder 7. Woche nur gegen Parvo geimpft und erst in der 8. oder 9. Woche gegen SHL. Wichtig für Sie als Käufer ist jedoch, daß bevor Sie den Welpen übernehmen, eine Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose stattgefunden hat und dieses im Impfpass durch einen Tierarzt bestätigt wurde.

Noch ein Tip: Kaufen Sie nach Möglichkeit bei einem Züchter, der nicht mehr als eine oder maximal zwei Hunderassen züchtet. Das Hundezüchten ist mit viel Wissen und Arbeit verbunden, daß die Hunde, die in großen Zwingern gezogen werden, zuwenig menschlichen Kontakt haben. Ein Züchter, der mehrere Rassen züchtet, kann sich mit den Besonderheiten der einzelnen Rassen nicht so ausführlich beschäftigen wie einer, der sich nur auf eine Rasse konzentriert.

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2. F.C.I.- Standard Cocker Spaniel

Ursprungsland: Großbritannien

Allgemeines Erscheinungsbild: Fröhlich, robust, sportlich, gut ausgewogen, kompakt; misst ungefähr gleich viel vom Widerrist zum Boden wie vom Widerrist zur Schwanzwurzel.

Charakteristika: Fröhliches Wesen mit unermüdlichem Rutenspiel, zeigt eine typische eifrige Bewegung, hauptsächlich beim Folgen einer Spur, unerschrocken in unwegsamen Dickicht.

Wesen: Sanft und anhänglich, jedoch voller Leben und Überschwang.

Kopf & Schädel: Quadratischer Fang mit ausgeprägtem Stop, der in der Mitte zwischen Nasenspitze und Hinterhauptbein plaziert ist. Schädel gut entwickelt, klar gemeißelt, weder zu fein noch zu grob. Backenpartie nicht hervortretend. Nase genügend groß zur leichten Aufnahme schwacher Witterung.

Augen: Groß, aber nicht hervorstehend. Dunkelbraun oder braun, niemals hell, aber bei Leberbraunschimmeln und Leberbraun/Weißen dunkelhaselnussfarben, harmoniernd mit dem Haarkleid; mit einem intelligenten und sanften Ausdruck, aber hellwach, leuchtend und fröhlich; straffe Lidränder.

Behang: Lappig, in Augenhöhe angesetzt. Leder dünn, bis zur Nasenspitze reichend. Gut bedeckt mit langem, glattem, seidigem Haar.

Gebiß: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Hals: Mittlere Länge, muskulös. Schön eingelassen in gut schräge Schultern. Trockener Hals.

Vorhand: Schultern schräg und trocken. Läufe von guter Knochenstärke, gerade, ausreichend kurz für konzentrierte Kraftentfaltung. Nicht zu kurz, um nicht den enormen Eifer zu beeinträchtigen, der von diesem großartigen Jagdhund erwartet wird.

Gebäude: Kräftig, kompakt. Brustkorb gut entwickelt, tief reichendes Brustbein, weder zu breit noch zu eng in der Front. Rippen gut gewölbt. Feste, gerade Rückenlinie, Lende kurz und breit, die vom Ende bis zum Rutenansatz hin leicht geneigt ist.

Hinterhand: Breit, gut gerundet, sehr muskulös.Läufe von guter Knochenstärke. Gut gewinkeltes Kniegelenk, unter dem Sprunggelenk kurz, wodurch viel Schub ermöglicht wird. Pfoten: Fest, dick gepolstert, der Katzenpfote ähnlich.

Rute: Etwas unterhalb der Rückenlinie angesetzt. Muss fröhlich bewegt und gerade getragen werden, niemals in die Höhe gerichtet. Herkömmlicherweise kupiert*, aber nie zu kurz, das sie sich dem Blick entzieht, noch zu lang, das die unermüdliche, fröhliche Bewegung beim Arbeiten beeinträchtigt wird.

*In der BRD ist das Kupieren von Welpen gem. § 6 Tierschutzgesetz verboten ( Ausnahmen gibt es nur für jagdlich zu führende Hunde...).

Haarkleid: Glatt, seidige Beschaffenheit, niemals drahtig oder wellig, nicht zu reichlich und niemals lockig. Gebäude, Vorderläufe und Hinterläufe über dem Sprunggelenk gut befedert.

Farbe: Verschiedene: Bei Einfarbigen kein weiß erlaubt außer an der Brust.

Größe: Ungefähre Höhe: Rüden 39 - 41 cm ( 151/2 - 16 ins. ), Hündinnen 38 - 39 cm ( 15 - 151/2 ins.).

Ungefähres Gewicht: 12,5 - 14,5 kg ( 28 - 32 Ibs ).

Fehler: Jede Abweichnung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Anmerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

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3. Willkommen in der Hundewelt

Ihr neuer Liebling wird Ihnen in den kommenden Jahren viel Freude bereiten. Sie werden in ihm einen guten Begleiter, einen Spielkameraden und einen treuen Freund haben.

Eine solche Beziehung ist allerdings mit einem gewissen Aufwand verbunden. Sie sollten schon jetzt mit der Erziehung beginnen, damit Ihr Hund ein willkommenes Familienmitglied wird.

Ein Welpe braucht – ähnlich wie ein Baby – einen regelmäßigen Fütterungs-, Schlaf-, Spiel- und Erziehungsrhytmus. Das bedeutet natürlich, dass Ihr Hundebaby viel Zuwendung und Pflege in Anspruch nimmt.

Wir wissen, wie viele Fragen sich neue Hundebesitzer stellen. Deshalb haben wir “Ihr neuer Liebling“ zusammengestellt, damit Sie gleich von Anfang an den richtigen Weg einschlagen. Sie finden darin wichtige Hinweise für die ersten Tage Ihres neuen Lieblings zuhause, über die Stubenreinheit, Gesundheit, Fütterung, Haarpflege und Erste Hilfe.

Dabei haben wir uns nur auf das wesentliche beschränkt. Für weiterreichende Einzelheiten gibt es eine ganze Reihe guter Hundebücher oder Sie nehmen mit uns Kontakt auf ( E-mail o. Tel. 0551-2099198 o. 0551-5315989).

Wenn Sie das neue Hundebaby zum ersten Mal nach Hause bringen, reagiert es wahrscheinlich verängstigt und verschüchtert. Denken Sie daran, dass es sich in einer neuen Umgebung befindet.

Ermutigen Sie Ihren neuen Welpen, und zeigen Sie sich guter Dinge. Schenken Sie Ihm viel liebevolle Zuwendung und lassen Sie ihn seine neue Umgebung erkunden und kennen lernen, viele unbekannte und laute Kinder können ihn verängstigen. Strafen Sie ihn nicht, und schreien Sie ihn nicht an, selbst wenn er sich vergessen oder etwas angestellt hat. Bis zu sechs Wochen alte Welpen haben ihre Handlung noch nicht im Griff. Wenn sie noch so klein sind, ist die einzige Lehre Ihr Tadel, die Angst vor Ihnen. Sind die ersten Tage zu Hause eine angenehme Erfahrung, wirkt sich das noch lange positiv auf die Einstellung des Tieres aus.

Hat sich der kleine an sein neues Heim, an Sie und Ihre Familie gewöhnt, können Sie ihn mit anderen zusammenbringen. Nehmen Sie ihn zu einem Familientreffen mit oder zu einem Spaziergang, um die Nachbarn kennen zulernen. Hunde sind von ihrem Instinkt her gesellige Tiere, und Ihr Welpe freut sich über freundliche Kontakte. Lassen Sie ihn nicht für zu lange Zeitspannen allein.

Jeder Hund braucht sein eigenes Plätzchen. Stellen Sie Ihrem Welpen eine Kiste oder ein Hundebett im inneren einer Box in einer warmen, zugfreien Ecke bereit. ( Eine Reisebox hat den Vorteil, ein ganzes Hundeleben lang nützlich zu sein. Kaufen Sie sie groß genug, damit Ihr Hund auch später darin Platz hat). Der Welpe kann sich dort ausruhen und schlafen, und er fühlt sich so sicher und beschützt. Wenn sich ein Karton oder eine Kiste anschließt, so dass das Hundebett rundherum verschlossen ist, fühlt sich der kleine noch sicherer. Warum? Die wolfsähnlichen Vorfahren der Hunde lebten in Höhlen. Deshalb fühlt sich der Welpe an Orten geborgen, die auch nur entfernt an eine Höhle erinnern, und sei es eine umgekehrte Schachtel! Schlagen Sie das Plätzchen mit warmen abwaschbaren Stoff aus ( z.B. eine alte Decke oder alte Handtücher ), und schon ist das Hundelager bereit.

Respektieren Sie dieses Plätzchen: Reichen Sie nicht einfach herein, um den kleinen herauszuzerren. Er sollte von selbst herauskommen. Verbieten Sie den Kindern, ihn zu stören oder zu necken. Er muss sich an seinem Plätzchen geborgen fühlen. Er sollte aber nicht zu lange dort eingeschlossen bleiben, und Sie sollten ihn nicht dort verbannen, wenn er etwas falsch gemacht hat. Denn sonst glaubt er, dass es sich um eine „Strafecke“ handelt und nicht um eine gemütliche Zuflucht.

Sie sehen die Vorteile eines solchen Plätzchens spätestens dann ein, wenn Ihr Hund sich dorthin zum Dösen zurückzieht und sich für die Nacht ohne Winseln und Wimmern einrollt. So sind Sie sich auch sicher, dass er keinen Unfug anstellt, selbst wenn Sie ihn nicht an Ort und Stelle überwachen können.

Beginnen Sie sofort mit der Erziehung des Welpen zur Stubenreinheit. Ein regelmäßiger Fütterungsrhytmus und häufige Spaziergänge sind die ersten Schritte dazu. Geben Sie ihrem Welpen erstklassiges Futter mit Proteinen auf Fleischbasis, Sie werden feststellen, dass die Erziehung zur Stubenreinheit weniger lange dauert, da Füttern und Ausscheiden routinemäßiger geworden sind. Halten Sie sich immer streng an die Fütterungsempfehlung. Es ist wichtig, dass der Welpe langsam wächst, da zu schnelles Wachstum Knochendefekte nach sich ziehen kann.

Läuft der Welpe im Kreis herum, sitzt oder winselt an der Tür oder wirft er Ihnen einen bedeutungsvollen Blick zu, nämlich längerer Blickkontakt mit einem ängstlichen Ausdruck, ist es höchste Zeit, Ihren Hund auszuführen.

Wenn ihr Welpe sein „Geschäftchen“ erledigt hat, loben Sie ihn ruhig, und bringen Sie ihn ins Haus zurück. Bald verbindet er „Gassi gehen“ mit Lob.

Wann ist es Zeit fürs Geschäftchen?

- Als erstes am Morgen, kurz nach Sonnenaufgang.

- Unmittelbar nach dem Dösen.

- Nachdem der Welpe allein gelassen worden ist.

- Unmittelbar nach den Mahlzeiten.

- Als letztes am Abend, bevor Sie ins Bett gehen.

- Sobald Ihr Welpe Ihnen den bedeutsamen Blick zuwirft.

Selbstverständlich gibt es „Unfälle“. Entdecken Sie einen solchen Unfall, beginnen Sie weder zu schreien noch Ihren Liebling zu schlagen noch seine Nase in das Häufchen zu tauchen. Aus Furcht wird er sich zwar schuldbewusst zeigen, doch ist er zu jung, um Ihren Tadel mit dem Unfall in Verbindung zu bringen.

Ertappen Sie ihn auf frischer Tat, führen ihn sofort nach draußen zur Beendigung seines Geschäftes. Gelingt dieses, loben Sie ihn dafür. Zum Aufputzen gibt es wirkungsvolle Geruchstilger und Reinigungsmittel ( z.B. Dr. Clauder`s „Fleck weg“). Reinigungsmittel, die Ammoniak enthalten, sollten nicht verwendet werden. Chemisch sind Ammoniak und Urin sehr ähnlich. Nach dem Putzen sollte der „Täter“ vom „Tatort“ ferngehalten werden. Denn sonst geht der Welpe zurück, um den Geruch zu untersuchen und hat das Bedürfnis, rückfällig zu werden.

Haarpflege ist bei jedem Hund notwendig. Durch regelmäßige Haarpflege werden tote Haare, Schmutz und Ungeziefer entfernt. Außerdem wird die Durchblutung angeregt und somit die Gesundheit und der Glanz des Haares verbessert.

Beginnen Sie mit der Haarpflege schon beim Welpen, damit sie in die tägliche Routine des Hundes übergeht. Das Welpenalter ist der ideale Zeitpunkt, den Hund an Prozeduren dieser Art zu gewöhnen, damit er später stillhält bei der Haarpflege, bei Kontrollen oder Untersuchung beim Tierarzt.. Am besten nehmen Sie sich die Haarpflege gleichzeitig mit der täglichen Kontrolle und Untersuchungen vor.

Ihr Welpe ist gerne mit Ihnen zusammen , lässt sich gerne streicheln und zureden. Die Haarpflege sollte für den Hund zum angenehmen Erlebnis werden. Streicheln Sie ihn, und reden Sie ihm gut zu, bis er sich entspannt. Bürsten Sie ihn zunächst mit einer weichen Bürste. Gewöhnen Sie ihm Zappeln und Beißen ab, und loben Sie ihn, wenn er stillhält.

Alle Welpen sollten lernen, ohne Furcht in ein Auto zu steigen. Mit Autofahren ist zumindest für den Tierarztbesuch, Kontrollen oder Behandlungen zu rechnen. Dabei handelt es sich aber um ein Minimum. Bestimmt wollen Sie Ihren Hund auf längere Fahrten oder sogar ins Flugzeug mitnehmen. Deshalb gewöhnen Sie Ihren Welpen am Besten jetzt schon ans Reisen.

Gewöhnen Sie ihren Hund an Autofahrten durch Übungsfahrten, zum Beispiel jeden zweiten Tag über mehrere Wochen hinweg. Verlängern Sie diese Fahrten nach und nach, so dass eine Gewöhnung an ein Fahrzeug eintreten kann. Zuerst wird vielen Welpen beim Fahren übel. Deshalb ist es ratsam, die Sitze und den Boden mit Plastik oder ähnlichen Material abzudecken. Kurz nach der Fütterung sind Autofahrten kaum zu empfehlen, vor allem, wenn Ihren kleinen Freund leicht übel wird.

Verhält sich der Welpe im Wagen ruhig und unbesorgt, können Sie ihn auf wirkliche Reisen mitnehmen. Doch seine erste Reise sollte nicht zu lang ausfallen: Zwei Stunden scheinen erträglich, während eine Drei-Tage-Fahrt durch den halben Kontinent zuviel verlangt wäre.

Tips für Autofahrten:

- Geben Sie dem Welpen zwei bis drei Stunden vor der Reise nichts zu fressen.

- Führen Sie ihn unmittelbar vor der Abfahrt aus.

- Schläft der kleine gewöhnlich in einer bestimmten Box, Transportkiste oder in einem bestimmten Käfig, die in das Auto passen, sollten Sie diese unbedingt mitnehmen.

- Nehmen Sie sein Lieblingsspielzeug und seine Lieblingsdecke mit.

- Sorgen Sie für eine gute Belüftung im Wagen. Der Hund sollte seinen Kopf nicht zum Fenster herausstrecken, denn er könnte leicht einen Schlag oder scharfe Steine in Auge oder Nase erhalten.

- Halten Sie nach einer oder zwei Stunden an, um den Hund trinken, sich bewegen und erleichtern zu lassen. Draußen sollte er angeleint bleiben.

Nehmen Sie nie einen Hund in einem offenen Pickup mit.

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